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Bipolare Zangen für das Neuroendoskop n. GAAB und das LOTTA™ Neuroendoskop n. SCHROEDER
Bipolare Koagulation wird grundsätzlich in der Gehirnchirurgie bevorzugt, da der Stromkreis geschlossen ist und damit umliegende Strukturen nicht versehentlich verletzt werden können. Im Gegensatz zu einer bipolaren Elektrode kann mit einer bipolaren Zange z. B. eine Gewebsbrücke und ein Gefäß umfasst, fixiert und damit besonders effektiv koaguliert werden. Hierbei wird zusätzlicher Druck auf eine Blutung ausgeübt, was ebenso zur Blutstillung beiträgt wie die eigentliche Koagulation selbst. Auch lassen sich damit Gewebsstränge blutstill durchtrennen. Zugleich ist die Anwendung von schneidender Diathermie möglich. Diese Zangen sind damit eine wichtige Ergänzung zu den bipolaren Koagulationselektroden und zur monopolaren Diathermie.
Diese bipolaren Zangen haben folgende Merkmale:
- Zur Verwendung durch den Arbeitskanal des Neuroendoskops n. GAAB bzw. durch den Arbeitskanal des LOTTA™ Neuroendoskops n. SCHROEDER
- Für alle intraventrikulären Eingriffe: Ventrikulostomie, Kolloid- und Arachnoidalzysten und Tumorbiopsien
- Abmessungen: GAAB: Schaft: 2,4 mm x 26 cm, Maulteile: 1 mm, flach; LOTTA™: Schaft: 2,4 mm x 30 cm, Maulteile: 1 mm, flach
- Pistolenhandgriff für optimale endoskopische Ergonomie
- Wiederverwendbare, autoklavierbare Zangen mit Einweg-Einsätzen für eine kosteneffektive Lösung
- Können mit dem passenden Bipolarkabel von KARL STORZ mit allen Hochfrequenz-Geräten verwendet werden

