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Endoskopisch assistierte Chirurgie der Ramus-Kondylus-Region n. TROULIS

Bei der endoskopisch assistierten Chirurgie der Ramus-Kondylus-Region n. TROULIS wird ein kleiner, submandibularer Einschnitt gemacht, der die Schnittlänge, die Blutung und die Schwellung bedeutend reduziert. Der Patient kann in maxillomandibuläre Stellung gebracht werden, bevor er fixiert wird. Dies ermöglicht gleichzeitig den Zugang für etliche Rekonstruktionsverfahren der Ramus-Kondylus-Region. Weil es keine intraorale Blutung gibt, könnte mit mehr Erfahrung dieses Verfahren unter örtlicher Betäubung mit intravenöser Ruhigstellung ausgeführt werden. Des Weiteren erlaubt der Zugang dem Chirurgen, sich das Operationsfeld „en face“ vorzustellen, was die komfortabelste Orientierung bietet. Im Falle von mandibular, kondylaren Frakturen sind Zugang und Sicht schwierig und der Gesichtsnerv wird bei offenen Verfahren gefährdet. Die meisten Patienten werden deshalb mit geschlossener Reduktion und Kieferruhigstellung behandelt. Der minimal invasive Zugang zu diesen Frakturen erfordert einen viel kleineren Schnitt mit bedeutend weniger Risiko für den Gesichtsnerv und reduziert den Bedarf nach Kieferruhigstellung beachtlich.

Dr. Maria J. TROULIS
Massachusetts General Hospital, Boston, USA

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