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Endoskopisch kontrollierte Wurzelspitzenresektion

Bereits 1896 beschrieb PARTSCH die chirurgische Behandlung der chronisch apikalen Parodontitis durch Wurzelspitzenresektion (WSR). Die Kürzung des apikalen Zahnwurzeldrittels mit seinen Ramifikationen sowie die Exkochleation des Granulationsgewebes sollen die Ursachen und pathologischen Knochenveränderungen einer chronisch periapikalen Ostitis eliminieren. Der bakteriendichte Abschluss des Wurzelkanals im Resektionsbereich verhindert eine Reinfektion des Knochens.

Der Erfolg der Wurzelspitzenresektion hängt einerseits entscheidend von der Indikationsstellung ab. Auf der anderen Seite kann die Erfolgsrate durch eine visuelle Kontrolle auf die Vollständigkeit der Resektion und der Dichtigkeit der apikalen Wurzelfüllung mit optischen Hilfsmitteln (Mikroskop und Endoskop) nachweisbar erhöht werden. Ausserdem ermöglicht der Einsatz eines Endoskopes die Bilddokumentation der Operation.

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Es wird unter Zuhilfenahme des Endoskopes möglich, die Resektion sparsam auszuführen und distale Molaren in diese Therapie mit gutem Erfolg einzubeziehen.

Empfohlen wird die HOPKINS® II Großbild-Steilblick-Optik mit einem Blickwinkel von 70°, einem Durchmesser von 4 mm sowie der Nutzlänge von 18 cm.

Dr. Peter Schleier
Klinik für Oralchirurgie
Stavanger, Norwegen

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