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Mikroinstrumente für die Neurochirurgie nach Prof. Dr. med. Sepehrnia
Die Mikroinstrumente gibt es in verschiedenen Größen und mit verschiedenen Instrumentenspitzen, wie Scheren, Zangen oder Pinzetten. Jedes Instrument ist entsprechend der Spitze farblich gekennzeichnet um die verschiedenen Modelle zu unterscheiden.
Aufgrund der feinen Ausführung und der bajonettförmigen Biegung bietet sich dem Chirurgen eine optimale Sicht auf das OP-Feld. Durch den schmalen Schaft (Schaftdurchmesser 2 mm) und die minimale Seiteneinschränkung ist das Instrument besonders für die minimalinvasive Chirurgie geeignet. Bedeutend ist dabei, dass der Schaft trotz der feinen Ausführung nicht federt, sondern stabil bleibt.
Wegen der filigranen Ausarbeitung der Instrumentenspitzen ist in akuter Nähe der zu bearbeitenden Pathologie keine Schattenbildung zu verzeichnen. Die Instrumente lassen einen sehr großen Spielraum für zusätzlich benötigte Instrumente im Bereich der Freilegung zu und können sowohl makroskopisch als auch mikroskopisch sowie endoskopisch eingesetzt werden. Die Facettenfasszangen, Scheren und andere Instrumente sind nach langjähriger Erfahrung im Bereich der Schädelbasischirurgie, der Gefäßchirurgie und der Chirurgie in tiefen Regionen des Gehirns entwickelt worden und den Bedürfnissen des Neurochirurgen exakt angepasst. Die zylindrische Führung des gesamten Instrumentes vermeidet jede Kreuz-Scherbewegung im Bereich der Wundöffnung, so dass der benötigte Arbeitsraum auf ein Minimum von wenigen Millimetern reduziert ist. Die Handhabung für das mitarbeitende Personal ist durch die Farbcodierung deutlich erleichtert. Die Reinigung und die Re-Sterilisation der Instrumente stellen nach den heutigen Standards absolut keine Probleme dar.
