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Endoskopisch assistierte intraorale Versorgung von Kollumfrakturen

Die konservative Behandlung von dislozierten Kollumfrakturen ist weit verbreitet. Eine zufriedenstellende Kiefergelenkfunktion wird durch eine forcierte Adaption bei einer veränderten Kiefergelenkmorphologie nicht immer erreicht. Für die operative Behandlung von Kollumfrakturen hat sich die Miniplattenfixation zur Stabilisierung nach anatomischer Repositionierung und zur Vermeidung einer intermaxillären Fixation bewährt.

Bei der endoskopisch assistierten Versorgung wird eine limitierte intraorale Inzision möglich. Dadurch können Schädigungen des Nervus facialis und Narben im sichtbaren Bereich vermieden werden. Als wichtige Voraussetzung für ein endoskopisches Vorgehen wird eine blutleere optische Kavität durch Infiltration von Lokalanästhesie mit gefäßverengenden Zusätzen und durch eine streng subperiostale Präperation geschaffen. Rechtwinklige Bohrer- und Schraubendreher werden für die rein transorale Repositionierung und Osteosynthese verwendet. Endoskopisch ist dann eine exakte Kontolle auch im schwer einsehbaren dorsalen Bereich des aufsteigenden Unterkieferastes sicher durchführbar.

Prof. Dr. Dr. Ralf Schön und Prof. Dr. Dr. Rainer Schmelzeisen

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Infomaterial

ENDOWORLD® ZMKG 1-D
Die endoskopisch assistierte intraorale Versorgung von Kollumfrakturen
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