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Mikrochirurgie und Endoneurochirurgie
Ergänzende Techniken für transkranielle minimalinvasive Eingriffe mit Spezialinstrumentarium nach Umberto Godano, MD, Azienda Ospedaliera G. Brotzu, Cagliari, Italien
Die endoskopische Visualisierung ergänzt die Mikrochirurgie und findet in verschiedenen Phasen eines Eingriffs Anwendung.
Die Hauptvorteile der Endoskopie sind, dass:
- durch eine effektivere Beleuchtung und die Vergrößerung des endoskopischen Bilds bei hoher Auflösung und breitem Blickwinkel eine bessere direkte Darstellung erreicht wird.
- durch die Endoskopie mikroskopisch nicht direkt einsehbare Stellen dargestellt werden (dunkle Winkel).
KARL STORZ hat ein spezielles Instrumenten-Set für transkranielle minimalinvasive Eingriffe entwickelt. Diese Instrumente ermöglichen dem Arzt bimanuell zu arbeiten, da das Endoskop an einem Haltesystem befestigt ist.
Die Hauptmerkmale der Instrumente für transkranielle minimalinvasive Eingriffe sind:
- ein filigranes Design für akkurate Dissektion
- ein „stielartiges“ Design mit schlankem Außendurchmesser, den engen Zugangskanälen angepasst ein ergonomischer distaler Griff, für eine kontrollierte und sichere Handhabung
- ein Durchmesser von 1 mm für die Handhabung von filigranen Strukturen (leicht verformbar)
- ein Durchmesser von 2,2 mm zum Bearbeiten von festeren Läsionen. (Diese Instrumente können zudem auch für die mikrochirurgischen Routineeingriffe verwendet werden.)
- der Einsatz von starren Endoskopen mit einem Durchmesser von 2,7 mm und unterschiedlicher Länge (11 oder 15 cm). Für diese endoskopischen Eingriffe werden üblicherweise 0°- und 30°-Optiken empfohlen.
- ein gerades oder abgewinkeltes Okular. Gewöhnlich werden Endoskope mit abgewinkeltem Okular empfohlen, da sie eine bessere Handhabung der Instrumente ermöglichen.
- dass sie leicht zu handhaben und zu lernen sind.
Es wird empfohlen, bei endoskopischen Eingriffen mit einer hochauflösenden Kamera (KARL STORZ IMAGE 1 HD) zu arbeiten.


