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Endoskopisch assistierte Mikro-Neurochirurgie – EAM

Bei operativen Zugängen zu tief gelegenen intrakraniellen Pathologien kann die Endoskopie eingesetzt werden, um mikrochirurgische Eingriffe zu unterstützen und ihre Wirksamkeit zu überprüfen. Endoskope erlauben eine optimale Sicht und eine atraumatische Dissektion der tieferen gelegenen Bereiche des Operationsfeldes. 

Ein Vorteil der Endoskopie ist, dass durch eine effektivere Ausleuchtung, eine hoch aufgelöste Vergrößerung sowie durch einen weiten Blickwinkel eine bessere Visualisierung des Operationsbereiches erreicht wird. Diese Besonderheiten ermöglichen eine bessere Darstellung der anatomischen Details und demzufolge eine gezieltere Behandlung.

Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit mit dem Endoskop Bereiche zu visualisieren, die nicht direkt mit einem Mikroskop erschlossen werden können (sog. „dunkle Ecken“). Diese können durch die Verwendung von Endoskopen mit verschiedenen Blickrichtungen dargestellt werden. Durch den Einsatz von Endoskopen werden Manipulationen der neuralen Strukturen verringert und somit die neurochirurgische Vorgehensweise optimiert.

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Für einige Indikationen ist es notwendig das Endoskop im Operationsfeld mit einem Haltearm zu fixieren. Dieses Haltesystem ist im empfohlenen Set n. GALZIO enthalten. Zusätzlich enthält das Set speziell entwickelte Instrumente für die chirurgische Manipulation während des Eingriffs. Dies sind z. B. bajonettförmige bipolare Koagulationszangen sowie bajonettförmige Dissektoren und Mikrohäkchen.
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